Wassertrinken bei Minusgraden: Warum Wasser gerade im Winter noch wichtiger ist!

Für jeden ist vollkommen klar: Je heißer die Temperaturen, desto mehr Wasser muss man trinken. Dass Wassertrinken bei Minusgraden wichtiger als normal ist, ist nicht gleich so offensichtlich. Der Körper verliert auch in der Kälte kontinuierlich Flüssigkeit über Atemluft, Haut und Stoffwechsel. Auch die Heizungsluft spielt eine große Rolle. Mit ein paar einfachen Routinen hältst du deinen Flüssigkeitshaushalt auch im Winter bequem im Gleichgewicht!

Warum Wassertrinken im Winter oft unterschätzt wird

In der kalten Jahreszeit fühlen sich viele nicht so durstig und trinken automatisch weniger – der Flüssigkeitsbedarf bleibt aber grundsätzlich bestehen. Mögliche auftretende Symptome schreiben wir im Winter außerdem schnell einer Grippe, etc. zu. Wir merken erst sehr spät, dass unser Körper eigentlich Flüssigkeit benötigt. Fachstellen empfehlen, auch im Winter ähnlich viel zu trinken wie im Rest des Jahres. Klar empfohlen wird dabei Quell- und Mineralwasser als wichtigstes Getränk.

Frau macht Winterwanderung mit Rucksack und Wasserflasche.

Wie sollst du im Winter trinken?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Erwachsenen als Richtwert etwa 1,5 Liter pro Tag über Getränke aufzunehmen – zusätzlich zur Flüssigkeit aus Lebensmitteln. Wie viel du persönlich brauchst, hängt unter anderem von Bewegung, Aufenthaltsort und deiner Ernährung ab.

Silhouette einer Frau, die im unteren Drittel mit Wasser gefüllt ist. Schweißtropfen enthalten Begriffe, die für Wasserverlust sorgen.

Tipps für den Alltag:

  • Rund 1,5 Liter über Getränke pro Tag als Orientierung für gesunde Erwachsene, bei Sport (z. B. erhöhte Aktivität durch Neujahrs-Vorsätze) oder körperlicher Arbeit entsprechend mehr.
  • Am besten geeignet: Quell- und Mineralwasser sowie ungesüßte Kräuter- und Früchtetees.
  • Die Trinkmenge über den Tag verteilt statt große Mengen auf einmal – das gilt im Winter genauso wie im Sommer.

Flüssigkeitsverlust im Winter: Was im Körper passiert

Der menschliche Körper besteht zu einem großen Teil aus Wasser; eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist notwendig, damit grundlegende Funktionen normal ablaufen können. Dazu gehören Transportprozesse im Blut, die Regulation der Körpertemperatur und zahlreiche Stoffwechselvorgänge.

Relevante Winter-Faktoren:

  • Dicke Kleidung: Viel und vor allem dicke Kleidung führt trotz Kälte zu Schweißverlust, der oft gar nicht auffällt.
  • Trockene Haut: Ist die Haut trocken und rissig, so kann daraus mehr Wasser entweichen.
  • Heizungsluft: trocknet den Körper und vor allem die Haut aus. Dadurch wird dem Körper mehr Flüssigkeit entzogen, als gewöhnlich. Je trockener die Heizungsluft, desto größer der Effekt.
  • Sportliche Aktivität: Skifahren, Winterspaziergänge, Schlittschuhlaufen oder andere sportliche Aktivitäten erhöhen den Flüssigkeitsbedarf, auch wenn weniger geschwitzt wird als im Hochsommer.

Durst ist nur das letzte Warnsignal des Körpers

Im Winter verspüren die meisten weniger Durst und trinken dadurch nicht ausreichend Wasser. Wenn der Körper Durst verspürt, hat er jedoch zuvor schon zu wenig Wasser aufgenommen. Es ist eine Art Hilferuf. Verlasse dich im Winter also nicht auf dein Durstgefühl, sondern etabliere Trinkroutinen und ein Remindersystem wie die Trink-App Weleo. Passe deine Trinkmenge an deine Aktivitäten an. So bleibst du auch im Winter und bei Minusgraden optimal hydriert!

Natürliches Jod in Nahrungsmitteln

Jodgehalt in Mikrogramm/100g

Nori Rotalgen

40.000

Meerasche

330

Schellfisch

250

Meersalz

200

Seelachs

200

Kabeljau

150

Garnelen

130

JodNatur

37

Spinat

20

Brunnenkresse

18

Möhren

15

Brokkoli

15

Champignons

13

Erbsen (geschält)

14

Schwarztee

11

Cashew-Nüsse

10