In der Physik spricht man von der Anomalie des Wassers. Es sind 13 Anomalien bekannt, am bekanntesten ist wohl die Dichteanomalie, ohne diese kein Leben im Wasser möglich wäre.

Die Dichteanomalie besagt, dass Wasser seine maximale Dichte bei 4° hat. Die meisten Stoffe nehmen mit abnehmender Temperatur über alle Aggregatszustände hinweg an Dichte zu. Wasser aber dehnt sich beim Übergang von Flüssig zu Fest, also beim Gefrieren aus, anstatt sich zusammenzuziehen. Seine Dichte ist im gefrorenen Zustand geringer – damit ist es leichter – es schwimmt auf Gewässern oben auf – und bildet im Winter somit eine schützende Eisschicht für die Lebewesen darunter.

Die besonderen physikalischen Eigenschaften von Wasser auf einen Blick (Quelle: Wikipedia):

  • Dichteanomalie
  • die höchste Wärmekapazität aller Flüssigkeiten (Ozeane sind gute Wärmespeicher, so auch der menschliche Körper selbst)
  • die größte Oberflächenspannung aller Flüssigkeiten (Ausnahme Quecksilber), was wichtig für die Tröpfchenbildung ist
  • die größte spezifische Verdampfungsenthalpie aller Flüssigkeiten (kühlender Effekt beim Schwitzen) sowie
  • die hohe Schmelzenthalpie, so dass Salzwasser eine nur geringe Gefrierpunktserniedrigung im Vergleich zu reinem Wasser zeigt
  • eine sehr geringe Wärmeleitfähigkeit

Eine weitere Kuriosität: Wasser kann sogar unter Hochspannung zwischen zwei Gefäßen schwebend fließen (Quelle: Onlineauftritt Die Presse Thomas Kramar: Physik: Eine Brücke aus H2O 8. November 2007).